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Großes Engagement für die berufliche Bildung

„Ich hatte immer das Gefühl, dass die Tage eher zu kurz sind.“ – Dieses Zitat beschreibt sehr gut, wie erfüllend Alexander Rustler seine Arbeit als Abteilungsleiter in den Bereichen duale Ausbildung, Sonderberufsschule, AVdual und Zweijährige Berufsfachschule an der Albert-Schweitzer-Schule empfand. Zum Ende des Schuljahres verabschiedet er sich nun in den Ruhestand.

Seine berufliche Laufbahn begann er mit einem Studium in den Fächern Maschinenbau und Gemeinschaftskunde an der Technischen Hochschule Darmstadt. Auch das Referendariat absolvierte er in Hessen. Anschließend zog es ihn nach Baden-Württemberg, dort arbeitete er viele Jahre an der Erwin-Teufel-Schule in Spaichingen, bevor er schließlich 2015 als Abteilungsleiter an die Albert-Schweitzer-Schule nach Villingen wechselte. In dieser herausfordernden Zeit der Flüchtlingswelle war er maßgeblich an der Organisation und Planung für die Vorbereitungsklassen, in denen die Flüchtlinge nach ihrer Ankunft in Deutschland beschult werden, beteiligt. Diese Arbeit war mit außerordentlichem pädagogischem Einsatz sowie Netzwerkarbeit mit dem Landratsamt, sozialen Einrichtungen und Betrieben verbunden.

„Noch intensiver dafür sorgen, dass die berufliche Bildung ihren hohen Stellenwert beibehält.“ – Dies würde Alexander Rustler tun, wenn ihm noch weitere fünf Jahre in seiner Tätigkeit als Abteilungsleiter bleiben würden. Die für ihn große Bedeutsamkeit des dualen Ausbildungssystems äußerte sich nicht nur in seinem Einsatz für die dualen Ausbildungsberufe im Bereich Agrarwirtschaft, Hauswirtschaft und Floristik an der Albert-Schweitzer-Schule, sondern auch in seinem Engagement für eine erfolgreiche Einführung der Schulart Arbeitsvorbereitung dual (AVdual) im noch laufenden Schuljahr 2020/21. Durch eine hohe Anzahl an Praktikumstagen wird in dieser Schulart die berufliche Orientierung besonders gefördert. Darüber hinaus ist diese Schulart geprägt von Unterrichtsgestaltung nach modernen pädagogischen Maßstäben, wie individualisiertem Lernen, Lernberatung und AVdual-Begleitern, welche die Schülerinnen und Schüler in der beruflichen Orientierungsphase individuell begleiten. Der Erfolg dieser Schulart freut Alexander Rustler besonders in einer Zeit, in welcher das duale Ausbildungssystem durch die Corona-Pandemie vor erhöhten Herausforderungen steht. Dabei war es ihm stets ein Anliegen, den Stellenwert der dualen Ausbildung zu stärken und die angebotenen Ausbildungsberufe an der Albert-Schweitzer-Schule zu erhalten. Unterstützt wurde er dabei maßgeblich von den in seiner Abteilung eingesetzten Kolleginnen und Kollegen. Deren Bereitschaft, sich für neue Schularten zu öffnen, schätzt Alexander Rustler besonders. Sein Engagement für die Stärkung der dualen Ausbildung äußerte sich auch in seiner mehr als zehnjährigen, außerschulischen Tätigkeit bei der IHK als Arbeitnehmervertreter im Berufsausbildungsausschuss der Handelskammer.

„Hartnäckig, zäh und zielorientiert“ – Diese drei Worte bringen seine Arbeitsweise besonders auf den Punkt. Dabei hat er sich stets mit Engagement den herausfordernden Aufgaben im Schulalltag gestellt, die nicht selten auch durch Konfliktsituationen geprägt waren. Das Kollegium schätzte dabei seine Hilfsbereitschaft und das offene Ohr – sei es für Probleme mit Schülerinnen und Schülern oder in organisatorischen Fragen.

Auf die Frage, welche Pläne er für den Ruhestand hat, antwortet Alexander Rustler sportlich: „Die Herausforderung werde ich zukünftig an den senkrechten Wänden suchen.“ Neben dem Klettern wird er sich auch verstärkt seinen anderen sportlichen Hobbys, wie beispielsweise dem Marathonlauf, widmen.

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Zahlreiche Preise und Lobe nach abgeschlossener Ausbildung

In einem feierlichen Rahmen innerhalb der Klassengemeinschaft wurden in diesem Schuljahr die Abschlusszeugnisse an die Absolventinnen und Absolventen der Ausbildungsbereiche Agrarwirtschaft, Hauswirtschaft, Pflege und Betreuung sowie Sozialpädagogik an der Albert-Schweitzer-Schule vergeben. Die Absolventinnen und Absolventen dürfen sich nun über gute berufliche Perspektiven freuen.

Neben den Abschlusszeugnissen wurden auch zahlreiche Preise und Lobe vergeben. Im Folgenden werden nicht alle Namen der Absolventinnen und Absolventen veröffentlicht, da die Zustimmung zur Veröffentlichung teilweise nicht vorlag.

Am einjährigen Berufskolleg für Gesundheit und Pflege I erhielt Roberta Kimmich den Preis für die Schulartbeste. Des Weiteren erhielt auch Lara Cattarius einen Preis. Über ein Lob konnten sich Antonia Hummel, Ammar Maroua Menani, Lea Luisa Müller und Maxima Thoma freuen.

Den Preis für die Schulartbeste nahm Mona Deitlaff am einjährigen Berufskolleg für Gesundheit und Pflege II entgegen. Ein Lob erhielten Lisa Esch, Maya Mosmann und Anna Gläschig.

In der Erzieherausbildung ging der Preis für die Schulartbeste an Natascha Köberlin. Darüber hinaus wurden zahlreiche Lobe vergeben, unter anderem an Moira Di Silvestro, Emily Dold, Sabrina Fehrenbacher, Cevahir Merve Kiliclioglu, Julia Lesar, Yannic Limberger und Hanna Szegö.

In der Hauswirtschaftsausbildung nahmen Sarah Grupp und Jiang Pan ein Lob entgegen.

Der Preis für die Schulartbeste in der Floristenausbildung ging an Julia Kieninger. Gleichzeitig erhielten auch Verena Riester, Olivia Tuchel und Jana Wilske einen Preis. Ein Lob ging an Angela Schabe und Sabrina Storz.

Clara Jahn nahm in der Gärtnerausbildung sowohl den Preis der Schulartbesten als auch den Preis des Oberbürgermeisters entgegen. Zudem erhielt sie den Preis für beste Pflanzenkenntnisse. Weitere Preise gingen an Nils Bulla, Delphine Ehmann, Marcus Fischer, Niklas Hermle, Leon Hölle, Matthias Hölz, David König, Felix Müller, Maximilian Smrcka, Marco Sommer, Laurin Winterhalder und Laura Zimmermann. Ein Lob nahmen Fabienne Dick, Jolanda Fritsch, Moritz Görtz, David Haberkorn, Alisa Leitz, Joshua Schmiederer, Henry Wirth und Thomas Ziegler entgegen.

In der Landwirtausbildung ging ein Preis an Jens Kopf. Tobias Bolkart, Max Stierle und Moritz Wolf erhielten ein Lob.

Der Preis für die Schulartbeste in der Ausbildung zum Fachpraktiker Hauswirtschaft wurde an Felicitas Klaiber vergeben. Über ein Lob konnte sich Sabrina Lickfett freuen.

In der Ausbildung zum Gartenbaufachwerker erhielten Linda Gehringer und Kevin Weltin ein Lob.

Dominic Nenning nahm in der Ausbildung zum Alltagsbetreuer den Preis für den Schulartbesten entgegen. Des Weiteren ging ein Preis an Katja Gwosch sowie ein Lob an Sandra Hermann.

Über einen Preis konnten sich Sandra Fleig und Julijana Kovacevic nach ihrer einjährigen Ausbildung in der Altenpflegehilfe freuen. Ein Lob erhielten Ina Becker, Jasna Budakovic, Ageed Kamal Sadik, Rosanna Ubbriaco und Michaela Voßeler.

Nach ihrer dreijährigen Ausbildung in der Altenpflege erhielten Katharina Pellegrino sowie Marcel Schiess einen Preis. Des Weiteren ging ein Lob an Dominik Bartholome und Fabian Kulzer.

In der praxisintegrierten Erzieherausbildung erhielt Bianca Rist nicht nur den Preis der Schulartbesten, sondern gleichzeitig auch den Preis des Oberbürgermeisters. Weitere Preise gingen an Maike Fechner, Yvonne Krieg sowie Melanie Speck. Emilie Hermann, Chiara Lorke, Fabian Pompa, Tamara Tilch sowie Niklas Wolff erhielten ein Lob.

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Dreimal die Traumnote 1,0 an der Albert-Schweitzer-Schule

Ob „Versagensängste im Mannschaftssport“, „Hip Hop-Onlinekurs in Coronazeiten“, „Cross Fit“ „Snowboarding“ oder „Ist der Cooper-Test“ ein wahrer Ausdauertest?“ – Die Präsentationsprüfungen standen in diesem Jahr an der Albert-Schweitzer-Schule ganz im Zeichen des Sports. Neben sportlichen Themen wurden aber auch aktuelle ethische, gesellschaftliche oder wirtschaftliche Themen unter entsprechenden Fragestellungen erörtert. Für die Schülerinnen und Schüler des Biotechnologischen, des Ernährungswissenschaftlichen und des Sozial- und Gesundheitswissenschaftlichen Gymnasiums bestand die Aufgabe darin, ihr Thema mittels geeigneter Medien methodisch geschickt zu präsentieren und anschließend ein Kolloquium zum gewählten Fach zu bestehen. Den Vorsitz der Prüfungskommission hatte die Schulleiterin Barbara Hendricks-Kaiser inne.

Im Folgenden werden nicht alle Namen der Abiturientinnen und Abiturienten veröffentlicht, da die Zustimmung zur Veröffentlichung teilweise nicht vorlag.

Das Abitur am Biotechnologischen Gymnasium mit dem Profilfach Biotechnologie haben bestanden: Elöd Barabas, Melanie Böttcher, Franziska Damm, Tim Goedecke, Andrea Maak, Olga Nasyrov, Jan Proskurin, Lisa Schlabe, Felicitas Sulzmann, Annalena Weißer, Daniel Weißer.

Die Abiturienten des Ernährungswissenschaftlichen Gymnasiums (Profilfach Ernährung und Chemie) sind: Nadine Elsäßer, Lea Marie Heini, Viktoria Heinze, Alina Jetter, Celine Kovanci und Maja Kowalczyk.

Am Sozial- und Gesundheitswissenschaftlichen Gymnasium mit dem Profil Soziales ist das Profilfach Pädagogik und Psychologie; hier haben das Abitur bestanden: Tim Bachert, Laura Brasacchio, Harun Cevik, Christoph Gerecke, Marlene Goschkowski, Alina Großmann, Isabelle Hauser, Rahel Holzmann, Anna Lorena Keller, Marvin Kern, Angelina Kienzler, Nico Kreuzberg, Ainara Ledesma-Lozano, Sophia Roßbach-Emden, Pia Schmidt, Hanna Maria Schunicht, Natalie Weber, Judith Marianne Weiland, Nathalie Weinmann, Hannah Wenzler, Albert Wirz.

Am Sozial- und Gesundheitswissenschaftlichen Gymnasium mit dem Profil Gesundheit ist das Profilfach Gesundheit und Pflege; hier haben das Abitur bestanden: Moesha Ashanti Agbonkhese, Carolin Denz, Sophia Dornfeld, Turhan Erkem, Daniela Fichter, Meryem Güenes, Antonia Marie Kienzler, Carla-Mercedes Nowak, Jonna Rehnert, Sarah Reincke, Cora Rigoni, Maja Savija, Fabienne Schautzgy, Corinna Spitzner, Nicole Winterhalder, Maren Zimmermann

Es sind in diesem Jahr auch viele herausragende Ergebnisse erzielt worden. Felicitas Sulzmann  erreichte am Biotechnologischen Gymnasium die Traumnote 1,0 und erhielt den Preis des Oberbürgermeisters. Am Ernährungswissenschaftlichen Gymnasium erzielte Nadine Elsäßer mit der Note 1,6 das beste Ergebnis in ihrem Profil. Am Sozial- und gesundheitswissenschaftlichen Gymnasium im Profil Gesundheit wurde zweimal die Traumnote 1,0 erzielt durch Jonna Rehnert und Sarah Reincke; darüber hinaus erhielt Maren Zimmermann mit 1,1 einen Preis ; im Profil Soziales erreichte Judith Weiland mit 1,6 das beste Ergebnis in ihrem Profil, verbunden mit einem Lob.

Ein Lob für gute Leistungen wurde zudem am Biotechnologischen Gymnasium an Annalena Weißer vergeben. Auch Maja Kowalczyk erhielt am Ernährungswissenschaftlichen Gymnasium ein Lob. Am Sozial- und gesundheitswissenschaftlichen Gymnasium im Profilfach Gesundheit durfte sich Daniela Fichter über ein Lob freuen. Harun Cevik, Marlene Goschkowski, Anna Keller, Ainara Ledesma-Lozano, Sophia Roßbach-Emden und Natalie Weber erhielten am Sozial- und gesundheitswissenschaftlichen Gymnasium im Profilfach Soziales ein Lob.

Der Bio-Pro-Preis für hervorragende Leistungen im Fach Biotechnologie sowie der Bio-Pro-Preis gingen an Felicitas Sulzmann. Zudem erhielt Felicitas Sulzmann auch den Preis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung. Felicitas Sulzmann wurde neben Nadine Elsäßer und Jonna Rehnert auch der Abiturpreis der Gesellschaft Deutscher Chemiker überreicht. An Nadine Elsäßer wurde zusätzlich auch der Kofrányi-Preis für herausragende Leistungen im Fach Ernährung und Chemie vergeben. Jonna Rehnert wurde der Scheffelpreis für sehr gute Leistungen im Fach Deutsch verliehen. Einen Preis der Heidehofstiftung erhielten Sarah Reincke und Sophia Roßbach-Emden. Die Alfred-Maul-Medaille für besondere Leistungen im Fach Sport nahm Tim Bachert entgegen. Zusätzlich wurden alle Schülerinnen und Schüler mit einem e-fellows Stipendium ausgezeichnet, deren Abiturschnitt 1,5 oder war. Dazu gehörten Felicitas Sarah Reincke, Jonna Rehnert, Felicitas Sulzmann und Maren Zimmermann. Eine DLG-Mitgliedschaft für herausragende Ergebnisse in Ernährung und Chemie erhielten Nadine Elsäßer, Alina Jetter und Maja Kowalczyk.

Besonders erfreulich war in diesem Jahr, dass die Abiturientinnen und Abiturienten einen würdigen Abschluss im Rahmen eines festlichen Abiballes feiern konnten. In diesem Rahmen wurden auch die Zeugnisse sowie Preise und Belobigungen übergeben. Dies gilt es besonders hervorzuheben nach einer Schulzeit, die in den vergangenen eineinhalb Jahren geprägt war von Kontaktbeschränkungen, einem Wechsel von Fern-, Wechsel- und Präsenzunterricht sowie besonderen Prüfungsbedingungen. Umso mehr freuen sich die Abiturientinnen und Abiturienten nun über die erzielten Ergebnisse.

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Mit Impfung in die Sommerferien

Die Albert-Schweitzer-Schule beteiligte sich als erste berufliche Schule im Landkreis an einer Impfaktion für Schüler und Angehörige, durchgeführt durch ein mobiles Impfteam des Kreisimpfzentrums. Zur Auswahl stand für alle zwischen 16 und 18 der Impfstoff von BioNTech, die über 18-jährigen konnten zwischen den Impfstoffen von BioNTech sowie von Johnson & Johnson wählen. Bei einer Impfung mit BioNTech können die Impflinge die zweite Impfung nach 3-4 Wochen im Kreisimpfzentrum erhalten.

Hier lässt sich die Schülersprecherin Melisa Ünal impfen.

Die Impfaktion fand großen Anklang und ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das neue Schuljahr mit einem regulären Präsenzunterricht starten kann.

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Infoveranstaltung für künftige Auszubildende in der Landwirtschaft

Am Freitag, 21. Mai um 14 Uhr findet An der Schelmengaß 3, 78048 Villingen-Schwenningen (vor der Ausbildungswerkstatt) in Zusammenarbeit mit den Landwirtschaftsämtern eine Infoveranstaltung über die landwirtschaftliche Berufsausbildung statt.
Es wird über Inhalte und Organisation der schulischen und betrieblichen Ausbildung informiert.

Alle Interessierten sowie deren Eltern sind herzlich eingeladen, Anmeldung unter 07721/8993-0 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Bitte hinterlegen Sie eine Mailadresse. Die Veranstaltung findet online statt und Sie erhalten einen Teilnehmerlink.

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Alltagsbetreuung im Vormarsch

In der Ausbildung zur/m Alltagsbetreuer/in an der Albert-Schweitzer-Schule werden Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten für die begleitende Unterstützung von Menschen mit Hilfebedarfen bei Alltagsverrichtungen und der Gestaltung des persönlichen Lebensumfeldes in allen Einrichtungen und Diensten des Gesundheitswesens, der Altenhilfe und der Behindertenhilfe, in Wohngruppen sowie im häuslichen Bereich vermittelt. Eine sehr abwechslungsreiche Aufgabe für alle diejenigen, die beruflich gerne mit Menschen arbeiten möchten. Die Ausbildung bietet darüber hinaus Auszubildenden ohne Hauptschulabschluss die Möglichkeit, diesen Schulabschluss mit bestandener Abschlussprüfung automatisch mit zu erwerben.

Das Aufgabenfeld der Alltagsbetreuung unterteilt sich in drei Ausbildungsbereiche. Zum einen werden im hauswirtschaftlichen Bereich Mahlzeiten gemeinsam zubereitet und gestaltet. Im Bereich Aktivierung steht die Gestaltung des Tagesablaufes im Vordergrund, im Rahmen dessen die Ressourcen und Gewohnheiten der zu betreuenden Menschen aufgegriffen, gefördert und erhalten werden. Daneben bilden auch einfache pflegerische Unterstützungsmaßnahmen einen Bestandteil der alltäglichen Arbeit.

Alltagsbetreuer/in (2BFSPT) - gemeinsames Spiel

Informationen für alle Einrichtungen: Der Abschluss „Staatlich anerkannte/r Alltagsbetreuer/in“ erfüllt die in § 53c SGB XI beschriebenen Qualifikationsvorgaben, welche die im Pflegestärkungsgesetz genannten zusätzlichen Betreuungskräfte nachweisen müssen. Die fachliche Aufsicht kann im Alltag durch z.B. eine Pflegefachkraft erfolgen. Eine WeGebAU-Förderung durch die Agentur für Arbeit ist möglich. Bei entsprechender fachlicher Vorqualifikation kann eine verkürzte Ausbildung beantragt werden.

Durch die im Jahr 2017 in Kraft getretene Neuregelung des § 43b SGB XI im Zweiten Pflegestärkungsgesetz, haben alle Pflegebedürftigen, auch Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1, in teil- und vollstationären Pflegeeinrichtungen jetzt einen Rechtsanspruch auf Maßnahmen zur zusätzlichen Betreuung und Aktivierung. Pflegebedürftige in stationären Pflegeeinrichtungen haben gemäß § 84 Absatz 8 und § 85 Absatz 8 Anspruch auf zusätzliche Betreuung und Aktivierung, die über die nach Art und Schwere der Pflegebedürftigkeit notwendige Versorgung hinausgeht. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sind von der stationären Pflegeeinrichtung im Rahmen der Verhandlung und des Abschlusses des stationären Pflegevertrages nachprüfbar und deutlich darauf hinzuweisen, dass ein zusätzliches Betreuungsangebot besteht. Ein weiterer Aspekt, der für den Einsatz von Alltagsbetreuern in stationären Pflegeeinrichtungen spricht, besteht darin, dass Alltagsbetreuer gemäß LPersVO § 7(4) dem anerkannten Berufsspektrum der Assistenzkräfte angehören und somit, verbunden mit dem Einsatz von Alltagsbetreuern, ein Absenken der Pflegefachkraftquote auf 40 Prozent zulässig ist (LPersVO § 9 (1)).

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Pflegeausbildung startete neu

Unter dem Titel „Pflegeausbildung startet neu“ hat die SÜDWEST PRESSE – Die Neckarquelle über den neuen Ausbildungsgang berichtet. Darin heißt es: „Der erste Jahrgang ist kaum gestartet, schon beginnen an der Albert-Schweitzer-Schule die Vorbereitungen auf den zweiten Jahrgang, der zum 1. August 2021 beginnen wird …

Den vollständigen Artikel kann man hier nachlesen.

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Gut vorbereitet in den Fernunterricht

„Jeder weiß, wie es ablaufen würde, wenn die Schule schließen müsste.“ – Diese Vermutung einer Schülerin der Albert-Schweitzer-Schule wird nun auf die Beweisprobe gestellt aufgrund der bundesweiten Schulschließungen ab 16. Dezember. Nach dem ersten coronabedingten Lockdown im Frühjahr bereitete sich die Albert-Schweitzer-Schule in den letzten Monaten intensiv auf eine mögliche erneute Schulschließung vor, so dass nun die neu erdachten Konzepte auch in die Tat umgesetzt werden können.

Dabei begann die Beschäftigung mit dem Thema Digitalisierung an der Albert-Schweitzer-Schule bereits lange vor Beginn der Corona-Pandemie. Ab Mai 2018 startete man die ersten Überlegungen zu weiteren Fortschritten in diesem weitläufigen Themenfeld. Damals standen strategische Vorüberlegungen im Fokus, welche im Laufe der Zeit eine immer konkrete Form annahmen. Im darauffolgenden Jahr wurden die Grundlagen und Zielsetzungen für den Medienentwicklungsplan erarbeitet, eine Medienentwicklungsgruppe gegründet sowie zwei Lehrkräfte zu Multimediaberatern ausgebildet. Nach der Genehmigung des Medienentwicklungsplanes begann die konkrete Umsetzung, welche die Einrichtung neuer Server, eine neue, strukturierte Verkabelung des Altbaus, die Einrichtung eines flächendeckenden WLAN-Netzes sowie die Anschaffung von drei Klassensätzen iPads mit entsprechenden Unterrichtskonzepten umfasste. Damit wurden die zur Verfügung stehenden Gelder aus dem Digitalpakt abgerufen.

Mit Beginn der Corona-Pandemie stand die Albert-Schweitzer-Schule schließlich vor weiteren Herausforderungen im Bereich Digitalisierung. In kürzester Zeit wurde Microsoft Teams als neue Lernplattform der Schule eingerichtet. Deren Nutzung war von Beginn an mit wesentlichen Vorteilen gegenüber anderen Kommunikationskanälen verbunden. Dies zeigen auch die Erfahrungen: „Man kann Videositzungen machen, Dokumente hoch- oder herunterladen und sogar die Fristen sehen, bis wann ein Arbeitsauftrag erledigt sein muss.“, so schätzt eine Schülerin der gymnasialen Oberstufe die Vorteile von MS Teams ein. Eine andere Schülerin der gymnasialen Oberstufe sieht wesentliche Vorteile in der Übersichtlichkeit von MS Teams. Alle am Schulalltag Beteiligten können deutliche Fortschritte erkennen in der Vorbereitung auf den erneuten Online-Unterricht. Eine Schülerin fasst diesen Eindruck prägnant zusammen: „Während im März noch viel Unsicherheit und Unwissenheit herrschte, weiß heute jeder, auf was es ankommt. Das digitale Wissen bei Schülerinnen und Schülern sowie auch bei den Lehrkräften hat sich im letzten halben Jahr deutlich gesteigert – diese Entwicklung hätte es ohne Corona sicherlich nicht gegeben.“

Dabei wurde auch in diesem Schuljahr weitergearbeitet an möglichen Konzepten für einen Unterricht über MS Teams – trotz aller weiteren Herausforderungen aufgrund des Schulalltags unter Pandemiebedingungen. Wesentlich beteiligt an den Vorbereitungen war das Schulentwicklungsteam, welches nicht nur die Wirkung des Fernlernunterrichts nach der Schulschließung im Frühjahr mittels einer Online-Umfrage evaluierte, sondern auch eine Handreichung für alle Lehrkräfte erarbeitete und neue Maßnahmen vorschlug. Darüber hinaus wurde der Bedarf an Leihgeräten abgefragt, da die technische Ausstattung eine wesentliche Voraussetzung für einen gelingenden Fernunterricht ist. Für den anstehenden Online-Unterricht in den Abschlussklassen können 60 Laptops kurzfristig ausgegeben werden. Auch weitere Schritte wurden bereits in Angriff genommen: So werden zukünftig Schülermentoren ausgebildet zur Unterstützung der Schülerinnen und Schüler. Der anstehende Online-Unterricht für die Abschlussklassen wird zwar nicht alle Vorteile des Präsenzunterrichts ausgleichen können, dennoch ist die intensive Vorbereitung der vergangenen Monate ein wesentlicher Erfolgsfaktor für einen effektiven und strukturierten „Homeschooling-Alltag“.

Die Schülerinnen und Schüler entwickelten nicht nur Selbstlernstrategien, sondern wurden auch für den Mehrwert der digitalen Medien sensibilisiert. Die Auseinandersetzung mit den Neuen Medien stellt inzwischen eine Thematik dar, die in den Lehrplänen vieler beruflicher Bildungsgänge aufgenommen wurde und darüber hinaus auch weit über den Fernunterricht hinaus gegenwärtig ist im Alltag der Schülerinnen und Schüler.

Text und Bilder: Storz

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Qualifiziert führen und leiten in Kitas und Pflegeeinrichtungen

Qualifiziert führen und leiten in Kitas und Pflegeeinrichtungen – Nächster Kursstart zum Schuljahr 2021/22

Die Anforderungen und Erwartungen an die Leitungskräfte auf allen Hierarchieebenen in den Kindertageseinrichtungen und Pflegeeinrichtungen wachsen beständig weiter. Zahlreiche Einrichtungen werden dadurch vor große personelle und inhaltliche Herausforderungen gestellt.

Die zweijährige Fachschule für Organisation und Führung (Schwerpunkt Sozialwesen) vermittelt Kompetenzen der Organisation und Führung, der Betriebswirtschaft, des Rechtswesens und des jeweils fachspezifischen Bereichs Sozialpflege oder Sozialpädagogik. Gleichzeitig wird auch die berufspädagogische Qualifikation zur praktischen Anleitung Auszubildender in Pflegeberufen bzw. Erzieherberufen miterworben.

Der nächste berufsbegleitende Kurs an der Albert-Schweitzer-Schule startet im September 2021 und kann kostenlos angeboten werden. Für den Schulbesuch ist wieder der Freitag ganztägig einzuplanen.

Bewerbungen sind ab sofort möglich.

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Projekt der Gartenbau-Azubis

Den Einflüssen zum Trotz arbeiten die Azubis des Gartenbaus an ihren gestaltenden Projekten. Sofern es möglich ist auch im Freien.

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ASS verabschiedet Fachwirte für Organisation und Führung ins Arbeitsleben

Die Fachschule für Organisation und Führung (FOF) an der Albert-Schweitzer-Schule verabschiedete vor den Sommerferien 25 zukünftige Führungskräfte im Sozialwesen. Die Fachkräfte mit Erstausbildung in den Bereichen Kranken- und Altenpflege sowie Betreuung und Erziehung absolvierten eine zweijährige, berufsbegleitende Weiterbildung und erwarben damit den Titel „Staatlich anerkannter Fachwirt für Organisation und Führung mit dem Schwerpunkt Sozialwesen“. Gleichzeitig zu diesem Abschluss konnte ein Zertifikat zur Praxisanleitung miterworben werden.

Die Weiterbildung erforderte von den Teilnehmern viel Durchhaltevermögen und Leistungsbereitschaft. Sie meisterten dabei vor allem im vergangenen zweiten Schulhalbjahr eine Doppelbelastung: Zum einen übernahmen sie Führungsaufgaben in ihren Einrichtungen, welche von besonderen, coronabedingten Herausforderungen geprägt waren; zum anderen besuchten sie weiterhin immer freitags ganztägig den Unterricht an der ASS und schrieben parallel dazu ihre Facharbeit. Diese ist ein Teil der Abschlussprüfung, in welcher das Wissen aus den Fächern Organisation und Führung, Wirtschaft und Recht, Berufspädagogik und Sozialpflege/Sozialpädagogik abgeprüft wurde.

Lisa Schweizer ist Schulartbeste mit einem Traumnotendurchschnitt von 1,0. Die weiteren erfolgreichen Absolventen sind: Ines Alva Galvez, René Andreas, Claus Boie, Julia Bossert, Galina Eirich, Nicole Grünbauer, Anja Haller, Thomas Heber, Jörg Heinzelmann, Nathalie Hübner, Jessica Klann,, Johanna Kurz, Nancy Meiser, Petra Moosmann, Andrea Rogge, Martina Rustler, Daniela Schmidt, Lisa Schweizer, Jeanine Servranckx, Jeanette Slaby, Dilara Sözer, Maria Spadinger, Jennifer Wehmeyer, Melanie Werner, Melanie Westphal.

Text: J. Storz

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